Krebshilfeverein Maria & Christoph „alpin“

Urlaub in den Bergen – heraus aus dem Alltag; Unter diesem Motto verbrachte die Malgruppe „Lebenskunst" des Krebshilfevereins Maria & Christoph Anfang August ein erholsames Wochenende auf der Kampenwand.

In einer urigen Berghütte auf 1200 m Höhe, unmittelbar unter dem Gipfelkreuz der beliebten Kampenwand, fühlte man sich um viele Jahre zurückversetzt in die Zeit, als es noch keinen Strom und kein fließendes Wasser auf den Almen gab. Licht in den Räumen, einer großen Stube und Gemeinschaftsschlafräume mit Stockbetten, gab es mittels Petroleumlampen, Kerzen und Gaslaternen.

Mit der Kampenwandbahn schwebten die meisten bis zur Bergstation und wanderten dann bis zur Hütte. Dabei gelobten wir, all die schweren Lebensmittel, Wein usw. aus unseren Rucksäcken zu verzehren, um deren Gewicht zu reduzieren. Ganz Tapfere wagten den Aufstieg sogar direkt von der Talstation.

Zum Abendessen, in der gemütlichen Stube unter der Gaslaterne, packten alle ihre Köstlichkeiten aus. Ein Gitarrenspieler rundete den gemütlichen Abend ab.

Die nächsten Tage verbrachten wir mit Wandern in dieser wunderbaren Natur. Es gibt immer noch Wege abseits des großen Touristenstroms. Auf sonnenbeschienenen Almwiesen erlebt man dort noch die absolute Stille, die nur vom plätschern eines Baches durchbrochen wird. Flora und Fauna sind hier besonders vielfältig. Die Aussicht weit ins Tal über den ganzen Chiemgau ist unbeschreiblich. Ein Gefühl der Freiheit, des Durchatmens, der Weite im sonst so engen Lebensumfeld drängt sich auf.

Mittags genossen wir das urige bayerische Essen in der nahe gelegenen Steinlingalm mit Speckknödeln, Geselchtem u.v.m. und anschließend gab es handgefilterten Kaffee in der Hütte. Ein abendliches Gewitter störte uns dann wenig beim „Watten" in unserer gemütlichen Stube.

Am Sonntag verliesen wir nur ungern die Berghütte und traten die Heimreise an.

Rita Schwaiger

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